Warum ich Halloween ein bisschen mag

Ich mag ja Halloween nicht so. Mal wieder ein Anlass für viele Geschäfte irgendwelche quietschbunten oder zuckersüßen Sondereditionen von irgendwas in die Regale zu stellen. Allerorts hängt irgendwas zum Gruseln – als gäbe es nicht schon genug Gruseliges in der Welt. Das fängt inzwischen schon Anfang Oktober an und hört dann auch erst Mitte November wieder auf. Und vom Herbst mit seinen Kastanien, den bunten Blättern, Äpfeln, Kürbissen und Co. bleibt meist nicht mehr viel übrig.

Ein was mag ich an Halloween dann aber doch: die Kürbisse und das Schnitzen. Ich finde es (ent)spannend mir ein schönes Gesicht rauszusuchen und es dann Stück für Stück aus dem Kürbis herauszuarbeiten. Gerade das Schnitzen entfaltet in mir regelrecht eine kleine Meditation.

Am Ende stellt sich dann immer die Frage: Was macht man mit dem ganzen Kürbisfleisch? Je nachdem was für einen Kürbis man nimmt und wie groß die Motivation beim Aushöhlen ist, hat man am Ende zwischen 500 und 1.500 g Fruchtfleisch. Ich hatte diesmal ziemlich genau 1.000 g. Daraus habe ich zum einen ganz klassisch eine Suppe gemacht, mit dem anderen Teil habe ich eine Kürbis-Apfel-Marmelade ausprobiert. Und das ging so:

Man nehme 500 g Kürbisfleisch, 500 g geschälte Äpfel, 500 g Gelierzucker 2:1, 50 ml Apfelsaft,  Saft einer Zitrone etwas Wasser und Zimt.

Zuerst wird der Kürbis mit einer Tasse Wasser ca. 10 bis 15 Minuten weich gekocht. Während dessen kann man die Äpfel schälen und grob raspeln oder klein schneiden. Wenn der Kürbis weich ist, wird er gemeinsam mit dem Apfel- und dem Zitronensaft püriert und anschließend mit den Äpfeln, dem Zucker und etwas Zimt vermischt. Dann wird die Masse entsprechend der Anleitung auf dem Gelierzucker aufgekocht. Zum Schluss wird alles in heiß ausgespülte Gläser gefüllt, kräftig zugeschraubt und 10 Minuten auf dem Kopf gestellt. Lecker ist es geworden!
Was macht ihr denn alles aus dem Kürbisfleisch?

 

unverblümtes Teilen:

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.